Stichtag

Wann ist es an der Zeit, etwas Neues anzufangen oder eine zu lange liegengelassene Sache wieder aufzugreifen? Wann erkennt man, nicht mehr weiterzukommen, im Moment festzustecken? Der Moment, der uns zu beschäftigt hält, um unser Periskop aus dem Alltag zu schieben und uns umzusehen. 360 Grad. Woher kommen wir, was haben wir erreicht und wo

Statusmitteilung Anders

Die neue Erzählung ist online und es geht zurück in die Schule.

Viel Vergnügen beim Lesen und bitte hinterlasst mir doch einen Kommentar! Da freue ich mich dann so richtig  !

Erzählung des Monats – 07/17

Statusmitteilung Der Mai ist gekommen …

… und mit ihm die neue Erzählung des Monats. Länger ist sie, als jene im April. Aber der Mai bietet ja auch mehr Feiertage und damit mehr Zeit zum Lesen. Die Erzählung trägt den Titel „Der nächste Morgen“ und jene, die mich und meinen Stil kennen, mögen es vielleicht kaum glauben, aber es ist eine heitere Geschichte geworden. Ich hoffe, sie ist mir gelungen. Wie immer warte ich gespannt auf Reaktionen. Lasst mich doch bitte wissen, was ihr darüber denkt!

Viel Vergnügen beim Lesen und einen schönen Frühling,

Oliver

Erzählung des Monats – Mai

Ohne Karte und Kompass

Endlich kann ich mitreden. Und endlich könnte ich auch den Vergleich anstellen: jenen zwischen Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ und „Fast eine Jugend“. Schon oft wurde ich auf das Buch angesprochen und immer musste ich zugeben, es noch nicht gelesen zu haben. Und vor kurzem lag dann eine Ausgabe in meinem Briefkasten. Ein Buchhändler, der nach einer

Statusmitteilung Die aktuelle Erzählung ist online

Wie angekündigt ist seit heute die erste „Erzählung des Monats“ online. Sie trägt den Titel „Heimaterde“. Wieder einmal habe ich versucht, die Position eines „nur mittelbar“ Betroffenen einzunehmen, gleichzeitg die Position eines Außenseiters. Die Erzählung ist vollständig fiktiv, dennoch ist sie beeinflusst von den jüngsten Ereignissen in Syrien und im Irak. Vor allem der Ausgang der Geschichte wurde aufgrund der Entwicklungen zweimal verändert.

Viel Vergnügen beim Lesen! – Ich freue mich über Kommentare und Rückmeldungen.

Erzählung des Monats April 2016

Reale Schauplätze

Zwar habe ich von keinem Leser von „Fast eine Jugend“ die Rückmeldung bekommen, sie oder er habe einen echten Schauplatz vermisst, aber es mag vielleicht jemanden gegeben haben, der sich das gedacht hat. Zumindest in einem Schreiben, das ich während der Verlagssuche erhalten habe, war genau das bemerkt worden. Nach dem Motto: „Wo spielt denn

Meine Alm – mitten in Wien

Manche Fragen werden mir relativ häufig gestellt. Eine, die ich immer wieder höre, ist: „Wann kommst du eigentlich zum Schreiben?“ Die Antwort darauf ist immer die gleiche: „Nachts“, auch wenn das nur mit Einschränkungen zutrifft. Es stimmt schon, dass wenn ich schreibe, ich dies nachts erledige, aber leider komme ich momentan kaum dazu. Das war

Über Bilder von Bücherstapel

Vor Jahren kam mir ein Gedanke, der mich seither nicht mehr losgelassen hat: Ich stelle mir einen Musiker vor, der die Straße entlangspaziert und aus einem vorbeifahrenden Auto zum ersten Mal in seinem Leben in der Öffentlichkeit ein Lied von sich hört. Ich bin mir sicher, dieser Augenblick wird ihn nicht mehr verlassen. Für den

Warum bin ich bei meinem Lebenslauf nur so phantasielos?

Ein weiteres Geständnis: Manche Autorenkollegen begeistern mich tatsächlich bereits mit ihren Lebensläufen. Ohne Witz, denn ja, es gibt sie, jene, die während eines unheilvollen Sommergewitters gezeugt oder in einer romantischen, kristallklaren Vollmondnacht geboren worden sind. Diese frühen Erfahrungen werden gerne als klare Indizien für die passende Wahl des schriftstellerischen Genres gewertet. Die meisten haben schon im Krabbelalter Bücher