Erstes Feedback

Nun habe ich es bekommen, ein erstes Feedback auf meinen neuen Roman beziehungsweise die Leseprobe dafür.

Seit einiger Zeit ist das Manuskript zu „Das seltsame Verschwinden des Peter Weniger“ fertig und wurde seit dem Erstellen der Rohfassung weiter bearbeitet. Da ich von Heike Duken darauf aufmerksam gemacht wurde, habe ich das Manuskript beim Blogbuster, dem Preis der Literaturblogger für Romanmanuskripte, eingereicht. Als Autor wählt man dabei einen Blog aus und sendet Exposé und Leseprobe – und hofft. Meine Wahl fiel auf Romy Henzes Blog „Travel without moving“, der mich besonders angesprochen hat.

Die Blogger entscheiden sich für eine persönliche Shortlist und im Anschluss daran nominieren sie einen der Titel für die Longlist des Preises. Hört sich kompliziert an? Wie auch immer. Ich bin froh darüber, dass Romy Henze mein Manuskript unter ihre drei Favoriten gewählt hat. Sie schreibt:

Peter Weniger – Bauarbeiter, Ehemann, Familienvater – verschwindet eines Tages spurlos. Eben hat er sich noch beim Bäcker einen Kaffee und ein süßes Teilchen gekauft, aber auf der Baustelle ist er nie angekommen. Zu Hause vermisst ihn vorerst niemand; seine beiden Kinder und seine Ehefrau haben ihre eigenen Sorgen und Nöte, ihre Welt dreht sich um Alkohol, Drogen und Online-Computerspiele.

Romy Henze auf „Travel without moving“

Und als Begründung für ihre Wahl:

Mich hat an der Leseprobe vor allem begeistert, mit welcher Beobachtungsgabe Oliver Graf die (dysfunktionale) Familie beleuchtet und wie tief man schon auf den ersten Seiten in die Geschichte und in Peter Wenigers Leben eintauchen kann.

Über diese Rückmeldung und das Erscheinen auf der persönlichen Shortlist der Bloggerin habe ich mich wirklich sehr gefreut.

Nun habe ich mittlerweile die Nachricht von Frau Henze erhalten, dass sie mein Manuskript nicht zu ihrem Favoriten gewählt hat und dieses damit nicht auf der Longlist des Preises landen wird. Zugegeben, nach der ersten Freude darüber, in die engere Auswahl gekommen zu sein, ist dies eine herbe Enttäuschung. Lese ich aber Frau Henzes Begründung und ihre Begeisterung für das von ihr ausgewählte Manuskript, tröste ich mich mit dem Gedanken, dass hier offensichtlich die Autorin perfekt den persönlichen Geschmack der Bloggerin getroffen hat.

Insofern werde ich versuchen, das Beste aus dem Wettbewerb zu ziehen, und zusehen, dass sich für das Manuskript „Das seltsame Verschwinden des Peter Weniger“ ein anderer Weg findet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.