Autor

Vita

Geboren 1970 in Gmunden, Oberösterreich. Studium in Wien und Graz. Einstieg ins Berufsleben. Mehrjähriger Aufenthalt in den USA. Lebt heute mit seiner Familie in Erlangen, Bayern.

Schreiben

Der unaufhörliche Versuch, das Unfassbare des Lebens aufzuspüren und anhand von Geschichten begreifbar zu machen. Auf der Suche nach den Abgründen und Höhenflügen des Daseins. Beobachten. Offen sein für das, was banal erscheint und dennoch außergewöhnlich ist. In das Leben der Figuren eintauchen, ihre Motive ergründen, ihren Gedankenpfaden nachgehen, besonders wenn diese fremd sind. Und selbst wenn die Personen und Handlungen frei erfunden sind, die Hoffnung, in den Geschichten einen Teil der Wahrheit zu ergründen.

Auszeichnungen

Gewinner des „Schaeff-Scheefen-Preises“ 2012 (AutorenVerband Franken); Preisträger bei den Literaturwettbewerben „Kalendergeschichten“ 2011 (Bio Verlag) und „Das Bild – Schreiben im Café“ 2010 (Anna-Blume Café/Edition Bad Wimpfen)

Live

Mitschnitte von Lesungen

Presse

„Diesem Autor zu zuhören ist wirklich spannend und ein Genuss!“
Lokalkompass – Essen-Ruhr [07.05.17]

„… was kommt nach der „T R A U F E „…???“
Lokalkompass – Essen-Ruhr [18.04.17]

„Seine Geschichten sind Kunstwerke“
Cadolzburg-Info Nr. 23, S. 15 [08.12.16]

„Oliver Graf zu Gast bei ‚Schwabach liest'“
Schwabacher Tagblatt [25.09.16]

„Geschichten über das Auf und Ab im Leben“
Erlanger Nachrichten [16.12.15]

„Packend und bewegend, kurzweilig und spannend“
Mittelmosel-Nachrichten [Ausgabe 47/14]

„Sehr eindrucksvoll“ [online]
Der Kirchhamer [26.01.14]

„Schmerzhafte Jugend“
Erlanger Nachrichten [23.11.13]

„Mit Dammbruch zum Erfolg“
Erlanger Nachrichten [30.08.12]

„Die Poesie des Fließens“
Südwest Presse [16.06.12]

„Große Emotionen fast im Minutentakt“
OberpfalzNetz.de [2.12.11]

3 thoughts on “Autor

  1. Ein Fischkopf in Franken

    Harry Wallander saß tief betrübt im Kanapee. Stundenlang hatte er am alten Flipper gedaddelt und den High Score nicht knacken können.
    In seiner Erinnerung waren die Mischungen der Tabletts früher stärker und überhaupt schmeckte es in Geselligkeit viel besser.
    Was war geschehen?….

    • Oliver

      Er blickte sich um. Das Lokal war gut besucht. Wie früher. „Mein Gott“, dachte Harry, als er das letzte leere Glas zurück aufs Tablett stellte, „was hatte ich nur erwartet? Die Freunde haben sich vor einer halben Ewigkeit in alle Winde zerstreut und die Jahre sind verflogen?“ Er überlegte, ob er noch einen Pitcher auf die alten Zeiten kippen sollte, winkte die Kellnerin heran. Als sie vor ihm stand und ihn anlächelte, glaubte er Mitleid in ihren Augen lesen zu können. Sie war hübsch, könnte aber seine Tochter sein. Harry bezahlte. Er passte nicht mehr hierher.
      Als Harry Wallander vom Barhocker rutschte, merkte er, dass die Mischungen nichts von ihrer Wirkung verloren hatten. Torkelnd verließ er die Kneipe.

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