Erzählung des Monats – 10/17

Was Theo neulich passiert ist

Wieder erwachte er vom Geschrei der Kinder. Mit einem gemurmelten Fluch öffnete er die Augen. Damit war wieder ein Tag von Anfang an verdorben. Wie fast jeder Tag. Was sollte da noch kommen? So lange waren seine eigenen Kinder nun schon aus dem Haus, so lange hätte er schon seine morgendliche Ruhe haben können – er wollte die Jahre gar nicht zählen. Aber nein, wegen dieser Familie in der Wohnung über ihm wird er heute noch von unerzogenen Bengeln geweckt.

—————— So hat Theos Tag begonnen und was ihm dann noch so passiert ist, das war der Inhalt der Erzählung im Oktober. Danke sehr für das Interesse an dem Text. Es hat mich sehr gefreut! … und im November geht es weiter mit „Gegen jede Vernunft“. Viel Vergnügen beim Lesen!

© Text: Oliver Graf, Foto: Fotografschaft Erlangen

4 thoughts on “Erzählung des Monats – 10/17

  1. Maria

    Die Geschichte macht Freude! Es ist nie zu spät, ausgetretene Pfade zu verlassen

    • Oliver

      Über ausgetretene Pfade glaubt man natürlich schneller voran zu kommen. Aber wohin? Also abweichen. Doch bleibt die Ungewissheit jenseits des Pfades. So fällt es manchmal schon schwer auch nur den Rhythmus zu ändern.

  2. Manfred

    ….die Geschichte ist wirklich herzlich und gefällt mir sehr gut.

    • Oliver

      Manchmal wenden sich selbst meine Geschichten zum Guten. 🙂

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