Es liegt an uns!

Normalerweise steht an dieser Stelle ein kurzer, einleitender Text zur Erzählung des Monats. Diesmal ist das anders, weil mir das Thema der Kurzgeschichte „Die Epidemie“ besonders wichtig ist. Bitte nicht missverstehen: Mir liegen meine Texte immer am Herzen und wenn ich allmonatlich eine Erzählung online stelle, ist das jedes Mal ein spannender Moment. Die Intention […]

Das dumpfe Gefühl

Nach der Satire im April geht es Mai deutlich grimmiger weiter: Eine Erzählung über Täter und Opfer einer durch Manipulation entfesselten Jugendgang. Der Codex. – Ich bin gespannt auf eure Reaktionen. Nachdenklich, aber dennoch viel Vergnügen beim Lesen wünschend, euer Oliver Erzählung des Monats – 05/17   Tweet

Noch schnell eine Wunschliste

Guten Morgen, ich kann nicht mehr schlafen, der Kater hat mich geweckt. Es ist der 24. Dezember, ein besonderer Tag. Ich dachte, ich schreibe noch ein paar Weihnachtsgrüße auf Facebook und dann schlaf ich noch eine Runde. Aber es geht nicht so einfach. Für Christen ist heute ein Tag zum Feiern – weiß jeder: Der […]

Übers Meer

Aus Anlass eines Hörspiel-Wettbewerbs habe ich einen vor Jahren geschriebenen Text wieder zur Hand genommen und ein wenig überarbeitet. Ich mochte das Stück immer sehr und seine Botschaft und sein Hintergrund liegen mir immer noch am Herzen. Leider hat das Hörspiel nach dessen Entstehen wenig Beachtung gefunden und auf der Webseite ein beinahe vergessenes Dasein […]

Die aktuelle Erzählung ist online

Wie angekündigt ist seit heute die erste „Erzählung des Monats“ online. Sie trägt den Titel „Heimaterde“. Wieder einmal habe ich versucht, die Position eines „nur mittelbar“ Betroffenen einzunehmen, gleichzeitg die Position eines Außenseiters. Die Erzählung ist vollständig fiktiv, dennoch ist sie beeinflusst von den jüngsten Ereignissen in Syrien und im Irak. Vor allem der Ausgang […]

Das Baguette hab ich auch schon geholt

An Heiligabend sitze ich jetzt also, nach dem Gang zum Bäcker, morgens bei meiner Tasse Kaffee und genieße die Ruhe und die Tatsache, dass wir heute keinen Stress mehr haben. Und mit jedem Schluck aus der Tasse werde ich irgendwie noch zufriedener. Und dankbarer. Beim Gedanken an meine Familie und die Liebe, die ich für sie empfinde, […]

Sacken lassen

Es ist bereits etwas Zeit verstrichen, aber die Ereignisse schwingen nach. Samstag vor einer Woche, seit den Attentaten in Paris waren gerade ein paar Stunden vergangen, machten sich die Stimmungsmacher daran, die Ereignisse für ihre Zwecke zu verwenden. Jetzt liegt mir nichts ferner, als Ratschläge erteilen zu wollen, wie weltpolitische Ereignisse zu verarbeiten seien. Ob […]

Am Ufer des Stroms

Sonntag, 25. Oktober. Nachmittag. Ich sitze im Zug. Heimfahrt. Eine Woche habe ich meine Frau und die Kinder nicht gesehen und freue mich darauf, bald von ihnen abgeholt zu werden. Der Kopf brummt noch ein wenig, die Zunge ist belegt. Nachwirkungen eines Familienfestes. Geringfügiger Kollateralschaden ausgelassenen Feierns. Kurze Nacht, aber leckeres und lustiges Frühstück. Dann […]

Das Öffnen einer Tür

Urlaub. Das bedeutet selbst gewählte Nachrichtensperre. Also eigentlich: Nachrichtenempfangsverweigerung. Keine Zeitung, kein Fernseher. Kein WLAN oder Datenroaming. Nichts. Fast nichts. Nur zweimal am Tag partizipiere ich am EU-Internetpaket meiner besseren Hälfte und kontrolliere E-Mails. Vielleicht ist ja etwas Wichtiges dabei. Das ist zwar nicht wirklich der Fall, aber bei einer solchen Aktion schlüpft eine „Spiegel“-Eilmeldung […]