Nur ein Gedanke

Es war nur ein Gedanke, den ich dem Protagonisten in einer meiner neuen Erzählungen in den Mund gelegt habe. Der Mann, ein alternder Philosoph oder doch nur ein philosophierender Kauz, sammelt Ideen, sammelt Sätze, die ihm in den Sinn kommen und die es ihm wert sind aufgehoben zu werden. So wie diesen hier: An jenem

Menschen

Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, Situationen und Stimmungen sind unsere gemeinsamen Lieblingsmotive. Nur, während ich über sie schreibe, malt meine Mutter sie. Ideen für Bilder sammelt sie zu Hause und auf Reisen, ihre Motive findet sie in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Sie porträtiert gerne, hält aber Menschen bei ihren Tätigkeiten fest, sei es beim Tanz, beim

Dann ist das doch irgendwas Großes

Warum aufhören, wenn es am schönsten ist? Warum sollten aller guten Dinge drei sein? … Weil es dafür keine triftigen Gründe gibt und wir nicht wissen, ob es bereits am schönsten war, kommt es am 26. Oktober zur vierten Auflage von „Literatur im Studio“. Wieder treffen sich also zwei Autoren im gemütlichen Studio der Fotografschaft

Streetart

Florenz ist eine großartige Stadt, deren kulturellen Schätze mindestens genau so bekannt sind, wie seine bauliche Schönheit oder die herrliche Lage am Arno. Neben all diesen Vorzügen (und vielen weiteren) verfügt Florenz aber auch über eine sehr lebendige Streetart-Szene. Fast an jeder Ecke findet man an Hauswänden oder auf Straßenschildern Kunst, die den Spaziergang durch

Abnabelung

Jeder hat es mitbekommen: Die neue Datenschutz-Grundverordnung ist in Kraft getreten. Man mag unter der neuen, bindenden Verordnung stöhnen, die Stirn runzeln über die Flut an Mails deshalb oder seine Witze darüber machen – alles habe ich getan. Aber nach einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema ist mir klar geworden, dass auch ich (als Betreiber

Mit der Bitte um Unterschrift!

Obwohl seit fast zwei Jahrzehnten aus meiner Heimat weggezogen, bin ich nach wie vor Österreicher und habe nicht vor, dies zu ändern. In diesem Land geboren worden zu sein ist für mich ein Privileg, das ich mir nicht aussuchen konnte, aber dankbar annehme. Der Großteil meiner Familie lebt dort und vielleicht zieht es mich auch

Statusmitteilung Vernunft ist auch nur relativ

Die neue Erzählung ist online. Pünktlich auf den Tag. Konsequent. Mittlerweile zum zwanzigsten Mal. Meine Regel. Und dieser Regel zu folgen erscheint sinnvoll und vernünftig. Aber bis zu welchem Punkt?

Wie hängen Vernunft und Regeln zusammen? Ist der Unterschied nur ein formaler? Und wann ist es Zeit, die Regeln zu ändern, unvernünftig zu werden? …

Auch in der Erzählung des Monats geht es um Vernunft und um Regeln. Mein „Held“ glaubt sich seinen und den gesellschaftlichen Normen unterwerfen zu müssen und wähnt sich deshalb vernünftig. Er ist kein Rebell, im Gegensatz zu seiner Freundin. Deshalb unterwirft er sich seinem Druck und gibt Bedeutendes auf, aus Rücksicht auf Regeln und vermutete Bedürfnisse. Aber wie hoch ist der Preis? Und war es das wert? … Lest selbst! Viel Vergnügen!

Erzählung des Monats – 11/17

 

Es liegt (tatsächlich) an uns! – Septemberbilanz

Mit meinem Blogeintrag „Es liegt an uns!“ zur Erzählung „Die Epidemie“ wollte ich meine persönliche Befindlichkeit bezüglich des Zusammenhangs zwischen unserem Konsumverhalten und den Auswirkungen auf die Umwelt ausdrücken. Das Verfassen dieses Beitrags hat mich dazu animiert, den September diesem Thema zu widmen. Konkret heißt das, in diesem zweiten Blog-Beitrag habe ich Twitter-Meldungen gesammelt, die

Statusmitteilung Utopien braucht das Land!

Kommende Woche findet in Erlangen das Utopien-Fest 2017 statt! Fünf Tage Kreativität zum Ausscheren aus dem Alltag, um sich begeistern zu lassen, zuzuhören, Ideen zu sammeln und weiterzutragen. Initiator und Koordinator der Aktion ist das Theater Erlangen und das Programm ist unglaublich umfangreich. Es ist für jeden etwas dabei!

Auch ich wurde zu einer Lesung in die Galerie „Hinz und Kunst“ eingeladen und es begeistert mich, ein Teil dieses Fests zu sein, denn es ist schon etwas Wahres dran:

Solange wir passiv bleiben, erscheint alles unveränderbar und bedeutungslos. Dabei sollten wir die Welt als ein Produkt unseres eigenen Handelns verstehen. Dann können wir sie auch verbessern.

[Katja Ott (Intendantin Theater Erlangen) &
Karoline Felsmann (Initiatorin Utopien-Fest)]

Kommt vorbei, denkt mit und werdet Utopisten!